CDU fordert Oberbürgermeister Onay in einem Antrag zum Handeln auf

Schließung des Museums für Energiegeschichte(n)

Vor zwei Wochen wurde bekannt, dass die Avacon AG das beliebte hannoversche Energiemuseum nach mehr als 40 Jahren schließen will. Als Grund wurde die Unwirtschaftlichkeit der Einrichtung genannt. Die CDU fordert nun in einem Antrag die Stadtverwaltung unter der Leitung des Oberbürgermeisters auf, schnellstmöglich eine Lösung für den Erhalt des Museums zu erarbeiten.

„Für uns geht mit dem Museum für Energiegeschichte(n) ein wahres Juwel der hannoverschen Museenlandschaft verloren. Gerade im Angesicht der Energiewende halten wir es für zwingend erforderlich, die Bildungsarbeit im Rahmen der Ausstellungen des Museums zu erhalten“, so Jens Seidel, Fraktionsvorsitzender der CDU-Ratsfraktion. Man könne die Beweggründe der Avacon AG nachvollziehen, sehe nun aber den Oberbürgermeister in der Pflicht, für den Erhalt des Museums zu kämpfen.

Über 40 Jahre hat das Energiemuseum zu den Themen Energiewende, alternative Energieformen und deren Geschichte informiert. „Betrachtet man die Herausforderungen der Zukunft, so ist es umso wichtiger, dass sich die Stadtverwaltung unter Leitung des Oberbürgermeisters für den Erhalt des Energiemuseums einsetzt“, so Seidel weiter. „Deshalb stellen wir nun den konkreten Antrag an die Verwaltung, zeitnah eine Lösung zum Erhalt des Museums für Energiegeschichte(n) zu entwickeln und diese den Ratsgremien zur Beschlussfassung vorzulegen. Oberbürgermeister Onay lässt kaum eine Gelegenheit aus, die Wichtigkeit der Energiewende und der Elektromobilität für die Zukunft unserer Stadt zu betonen. Wenn das nicht nur hohle Phrasen unseres Stadtoberhauptes sein sollten, ist es jetzt Zeit konkrete Taten folgen zu lassen.“

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