© Denis Lochte – stock.adobe.com
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, findet Jens Seidel, Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion Hannover. „Umso mehr irritiert die Kritik des Direktors vom Sprengelmuseum, bezüglich der Umbauung von Skulpturen während des Maschseefestes.“


„Das Maschseefest wird in diesem Jahr zum 34. Mal veranstaltet. Es wird jedes Jahr mit viel Vorlauf aufwendig geplant und vorbereitet, auch unter Einsatz unzähliger Mitarbeiter der Landeshauptstadt Hannover. Warum kommt Herr Spieler mit seinen Bedenken erst jetzt – kurz vor der Eröffnung des diesjährigen Festes – um die Ecke? Er hätte vorab jederzeit im zuständigen, öffentlich tagenden Ausschuss für Angelegenheiten des Geschäftsbereichs des Oberbürgermeisters vorbeischauen und seine Wünsche und Kritik äußern können. Dort habe ich ihn allerdings nie gesehen“, so Seidel.

Seidel weiter: „Meine Fraktion hat sich gestern im Rahmen einer Sommertour von den Aufbauarbeiten am Maschsee ein Bild machen können. „Wir waren von der schnellen und professionellen Arbeit sehr beeindruckt und sind überzeugt, dass alle Beteiligten den Kunstobjekten am Maschsee mit dem größtmöglichen Respekt begegnen. Von einer ‚Respektlosigkeit sondergleichen‘ zu sprechen, halte ich für unangebracht. Zumal seit 2011 in jedem Jahr mehr als 2 Millionen Besucherinnen und Besucher das Maschseefest, auch wegen seiner zahlreichen kulturellen Angebote, nutzen.“

„Eine viel größere Herausforderung ist unserer Ansicht nach ein funktionierendes Verkehrskonzept für die Südstadt. Der Parksuchverkehr stellt die Anwohnerinnen und Anwohner der Südstadt auf eine Geduldsprobe. Hier sind kreative, innovative und zukunftsweisende Lösungen gefragt. Wir hoffen, dass der Einsatz der NUNAV App – eine tolle Entwicklung eines hannoverschen Startups, die Sonderbuslinie sowie besondere Werbemaßnahmen der Üstra und auch MOIA helfen können, die Situation für die Anwohnerinnen und Anwohner dauerhaft zu entspannen“, so Seidel.

„Das Maschseefest ist von herausragender Bedeutung für unser Hannover und ist bundesweit bekannt. Hannover kann stolz auf Deutschlands größtes Volks- und Familienfest an einem See mitten in der Stadt sein. Wir sollten daher alle an einem Strang ziehen, damit das Maschseefest auch dieses Jahr wieder ein unvergessliches Ereignis wird. Und nach dem Fest werden wir im zuständigen politischen Ausschuss erörtern, was weiter verbessert werden kann,“ so Seidel abschließend.

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