CDU ERNEUERT FORDERUNG NACH BESSERER FINANZIELLER AUSSTATTUNG VON FRAUENHÄUSERN

Zum Internationalen Tag der Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, fordert die CDU-Ratsfraktion erneut – wie bereits in den Haushalsberatungen der letzten Jahre – eine bessere finanzielle Ausstattung der Frauenhäuser und die Schaffung neuer Einrichtungen. „40 Prozent aller Frauen haben seit ihrem 16. Lebensjahr bereits körperliche oder sexuelle Gewalt erlebt. Das ist eine erschreckende Zahl“, erläutert Georgia Jeschke, gleichstellungspolitische Sprecherin der CDU-Ratsfraktion.


Auf die chronische Überfüllung der Frauenhäuser hatte die Region Ende letzten Jahres bereits reagiert und 2,4 Millionen EURO für zwei neue Frauenhäuser bereitgestellt. Fraglich ist, ob dies ausreicht.

„Fälle wie jener der 20-jährigen Nesrin, der 2018 Schlagzeilen machte, weil die junge Frau trotz massiver häuslicher Gewalt über Monate keinen Platz in einem Frauenhaus fand, dürfen sich nicht wiederholen“ so Jeschke weiter. „Wir haben nach wie vor ein massives gesellschaftliches Problem insbesondere mit häuslicher Gewalt gegen Frauen, vor dem wir nicht die Augen verschließen dürfen. Daran hat leider bislang auch die #metoo-Debatte nichts Grundlegendes geändert.““

Es sei daher wichtig, hier weiter am Ball zu bleiben und die vorhanden Angebote auszubauen – wie etwa gerade 24-stündige Notaufnahmen – und neue zu schaffen. „Die Bundesregierung hat hier ebenfalls dringenden Handlungsbedarf erkannt und stellt ab dem nächsten Jahr 120 Millionen EURO zur Verfügung“, erläutert Jeschke. „Hierdurch sollen Ländern und Kommunen in den Stand versetzt werden, neue Frauenhäuser zu errichten. Wir stehen auch im Jahr 2019 leider immernoch am Anfang eines dringend nötigen Wandels im Umgang mit Frauen“, so Jeschke zum Abschluss.

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