„Nach einem zweiten tragischen Todesfall muss der Oberbürgermeister endlich seinen Kurs ändern und leerstehende städtische Wohnungen für die Nutzung durch Obdachlose frei geben“, fordert Jens Seidel, Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion Hannover.


Nachdem die Stadtspitze sich sehenden Auges in eine zunehmend peinliche Lage gebracht habe, müsse nun schnell und entschlossen gehandelt werden, um eines deutlich zu machen: Ja, wir haben Platz! Aber nicht nur für Flüchtlinge, sondern auch für die wohnungslosen Menschen in unserer Stadt!“

„Der Oberbürgermeister hat gesagt, es gehe nicht um ein Entweder-oder, sondern um ein Sowohl-als-auch. Dieser Aussage muss er nun Taten folgen lassen“, so der Vorsitzende weiter. „Es gibt leerstehende Wohnungen im städtischen Besitz, beispielsweise schon seit 2016 im Nachbarschaftstreff Mittelfeld oder auch im Geveker Kamp in Davenstedt und ich bin sicher, dass dies nicht die einzigen sind. Der Oberbürgermeister muss schleunigst alle Optionen prüfen und unbürokratische Lösungen ermöglichen“, so Seidel.

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