DIE STADTSPITZE ERKENNT NICHT EINMAL MEHR EINEN WIRTSCHAFTLICHEN TOTALSCHADEN, WENN SIE IHN SIEHT

Zu diesem traurigen Schluss kommt der wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Ratsfraktion, Jens-Michael Emmelmann, angesichts der erwarteten Kostensteigerung für die Sanierung der Friederikenbrücke von rund 500.000,- EURO. „Wieder einmal beweist die Stadt eindrucksvoll, dass sie bei Sonderbauten mit einer Kostenprognose heillos überfordert ist. Aus einer geplanten Sanierung für 500.000,- EURO wird mal eben eine für etwas über eine Million – ob dies die finalen Kosten sind, ist dabei nicht einmal klar“, empört sich der CDU-Mann.


Wäre dies ein Einzelfall, wolle man ja gar nichts sagen, aber hier müsse man sich langsam fragen, ob das nicht Methode habe. „Entweder, man hat einmal mehr zu Beginn nicht ordentlich – unter Einbeziehung des Know-hows von Fachleuten – geprüft, oder das Gespür für Bau- und Sanierungskosten ist endgültig verloren gegangen“, konstatiert Emmelmann.

„Wir fordern die Verwaltung daher auf, künftig im Vorfeld sorgfältig zu prüfen und die Ratsgremien sowie die Öffentlichkeit erst dann mit Zahlen zu konfrontieren, wenn diese auch wirklich belastbar sind“, so Emmelmann weiter. Und zum Abschluss: „Ein Unding ist es aus meiner Sicht jedenfalls ohnehin, dass die Stadt in jede Kostenschätzung schon jetzt eine 15 prozentige Reserve einplane, diese dann aber regelmäßig überschreitet.“

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