Die am Montag bekanntgewordene Schließung des Stadionbades für mindestens zwei Jahre, muss bei der Stadt die Alarmglocken schrillen lassen, meint Thomas Klapproth, sportpolitischer Sprecher der CDU-Ratsfraktion. „Ein dermaßen langer Wegfall des Stadionbades ist ein herber Schlag für die Sport- und Wettkampfstadt Hannover“, so der CDU-Mann.


Insbesondere die Wettkampftauglichkeit im Bereich des Wassersports stehe damit länger in Frage als befürchtet. „Vor diesem Hintergrund muss das Bäderkonzept im Hinblick auf alle Kompensationsmöglichkeiten auf den Prüfstand“, so Klapproth weiter. „Insbesondere die, für Wettbewerbe wichtige 50 m Bahn im Stadionbad, muss zeitnah kompensiert werden. Hier muss die Verwaltung über ihren Schatten springen und insoweit keine Angst vor neuen Denkansätzen in den noch weiteren, zu sanierenden Bädern haben bzw. das Bäderkonzept überarbeiten. Eine Stadt wie Hannover, mit seinen Schwimmsportbundesligisten, kann nicht auf ein 50 m Hallenschwimmbecken für zwei Jahre verzichten."

Ideen gebe es hierzu ja bereits in der politischen Diskussion. „Ich erwarte, dass der Ball schnellstmöglich von der Verwaltung aufgenommen wird und den Ratsgremien geeignete Vorschläge unterbreitet werden. Hier darf keine Zeit vergeudet werden“, so Klapproth zum Abschluss.

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