CDU-Ratsfraktion Hannover

"Standortangebot Hannover-Stöcken" statt weiterer Lippenbekenntnisse

Wir bringen einen Dringlichkeitsantrag zur Zukunft des Volkswagen-Nutzfahrzeuge-Werks in den heutigen Finanzausschuss ein. Die Stadt soll gemeinsam mit Region, Land, Volkswagen, Betriebsrat und IG Metall bis Ende Januar 2027 ein fundiertes „Standortangebot Hannover-Stöcken“ erarbeiten.

Darin sollen die konkreten Beiträge der Stadt zur Wettbewerbsfähigkeit des Werks gebündelt werden. Ziel ist es, die betriebswirtschaftliche Standortentscheidung von Volkswagen positiv zu begleiten und eine langfristige Perspektive für das Werk zu schaffen.

„Solidarität mit der Belegschaft ist richtig. Aber Solidarität allein sichert keinen Standort. Wir wollen Volkswagen ein fundiertes Angebot auf den Tisch legen. Der Konzern muss wissen, was Hannover konkret zur Zukunft des Werks beitragen kann", so unser Vorsitzender, Felix Semper.

Eine künftige Produktzuweisung wird vor allem betriebswirtschaftlich entschieden. Hannover kann diese Entscheidung nicht ersetzen. Wir können sie aber mit guten Standortbedingungen positiv begleiten. Dazu gehören schnelle und verlässliche Verfahren, eine leistungsfähige Infrastruktur, tragfähige Energie- und Logistiklösungen sowie Unterstützung bei Fördermitteln und Zukunftstechnologien.

"Unser Standortangebot soll keine unverbindliche Wunschliste werden. Jede Maßnahme braucht einen Verantwortlichen, einen Zeitplan und eine realistische Finanzierung", betont Semper. Der Rat hat seine Solidarität bereits erklärt. Jetzt muss aus Worten konkretes Handeln werden. Wir wollen eine echte Perspektive für Volkswagen in Hannover-Stöcken schaffen.